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Veranstaltungen im Seniorenheim Haus Frankenhöhe

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Rollator-Führerschein

30. Juli 2020


Im Seniorenheim Haus Frankenhöhe in Langenbach ziert ein selbstgebauter Bruchpilot mit seinem Fahrrad momentan das Außengelände. Gemeinsam mit den Senioren wurde diese Dekoidee geboren, gebastelt, perfektioniert und umgesetzt. Damit dies aber ein dekorativer Einzelfall bleibt und nicht irgendwann unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein ähnliches Schicksal erleben, haben sie in der vergangenen Woche ihren Rollator- Führerschein gemacht. Wie beim PKW auch wurde eine theoretische Prüfung absolviert, bei der die Senioren Fragen beantworten und die Funktionsweise ihres Rollators erklären mussten. Außerdem wurde nochmals auf festes Schuhwerk, gängige Bremsen usw. hingewiesen, was für einen perfekten Umgang mit dem fahrbaren Freund unbedingt beachtet werden muss. Im praktischen Teil galt es, einen Hindernisparcour zu überwinden und ein Bremsmanöver zu absolvieren. Alle Senioren bestanden ihren Führerschein mit Bravur und hielten am Ende stolz ihre Urkunde in den Händen.

Corona legt uns Ketten an

März bis Mai 2020

Den 13.03.2020 werden wir so schnell wohl nicht mehr vergessen. Denn seit diesem Tag hält Corona uns sozusagen „gefangen“. Kein Besuch, keine Spaziergänge, keine Gruppenangebote, Tage im Zimmer verbringen, kaum Kontakt zu anderen Bewohnern- was bis vor kurzem noch unvorstellbar war, ist seit dem 13.03.2020 traurige Realität. Doch wir wären ja nicht die Frankenhöhe, wenn wir uns davon unterkriegen lassen würden. Von nun an hieß es bei uns „Improvisation ist alles“. Schnell war dank unserer Techniker die Möglichkeit des Videoanrufs geschaffen und die Mädels der sozialen Betreuung machten sich ans Werk, alle Angehörigen anzurufen, Nummern auszutauschen und dann mit den jeweiligen Bewohnern gemeinsam mit ihren Lieben zu chatten. Außerdem wurden Briefe geschrieben, es wurde telefoniert und manchmal auch aus dem geschlossenen Fenster gewunken. Um die Zeit des Nichtstuns zu überbrücken, wurden täglich Zimmerbesuche durchgeführt, die Bewohner wurden mit Waffeln, Schokolade oder anderen Leckereien verwöhnt und man versuchte einfach, es jedem so angenehm wie möglich zu machen. Um unsere Pflegekräfte, die kleine Kinder haben, zu entlasten, wurde eine Art Notbetreuung im Langenbacher Gemeindehaus eingerichtet. Dort wurden die Kinder, die nicht in die KiTa oder Schule durften, von den Mädels der sozialen Betreuung versorgt. Auch für uns ein neues Aufgabengebiet, auf das wir aber ebenso flexibel wie neugierig reagierten. Ein großes Dankeschön hier nochmal an die Verantwortlichen des Langenbacher Dorftreffs und an Ex- Bürgermeister Herr Oelschlegel für die schnelle und unkonventionelle Hilfe und Bereitstellung des Raumes.

Nun haben wir seit Mitte Mai die ersten Lockerungen erfahren dürfen. Es wurde ein Zeitfenster geschaffen, an dem sich Bewohner und Angehörige treffen können. Kurz danach war es auch wieder möglich, in unserem Besucherraum zusammenzukommen, allerdings auch hier nur unter strengen Schutzmaßnahmen: Nur nach telefonischer Anmeldung, nur eine Person und stets mit Mundschutz für eine halbe Stunde. Viel zu bedenken, aber immerhin besser als nichts.

Ein herzliches Dankeschön für die Arbeit der letzten Wochen an das gesamte Team des Haus Frankenhöhe:

  • allen Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz
  • den Haustechnikern für ihre Fahrten, Besorgungen, Reparaturen etc.
  • den Verwaltungsdamen für ihre vielen Telefonate und Terminvereinbarungen
  • den Reinigungskräften für ihr Engagement und ihre Einfühlsamkeit im Gespräch mit den Bewohnern
  • den Servicekräften für ihre Flexibilität und ihre Umsicht
  • dem Küchenpersonal für sein Durchhaltevermögen auch in personalschwachen Zeiten
  • den Führungskräften und Assistenten für ihr Engagement über die Dienstzeit hinaus
  • den Mädels der sozialen Betreuung für ihre Wandelbarkeit und ihr Multitalent, überall zu sein, wo`s brennt
  • den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld

sowie 

  • allen Angehörigen, Besuchern und Dienstleistern für ihre Mithilfe bei der Gewährleistung der Sicherheit unserer Seniorinnen und Senioren!

Nur gemeinsam ist man stark und wir haben bewiesen, dass wir als Team alles schaffen können. Weiter so!

Ein paar Schnappschüsse aus den vergangenen Wochen möchten wir ihnen nicht vorenthalten und hoffen, mit ihnen gemeinsam auch noch den Rest des Weges aus Corona heraus meistern zu können.

Kühle Abwechslung für Senioren und Mitarbeiter im Haus Frankenhöhe

28. Mai 2020


„Like ice in the sunshine“ hieß es vergangenen Donnerstag im Seniorenheim Haus Frankenhöhe in Langenbach, als das Eisauto des Eiscafè Florida aus Hof auf dem Parkplatz anrollte. Alle Bewohnerinnen und Bewohner durften sich nach Herzenslust am Angebot bedienen. Indem im Voraus eine Bestellliste ausgefüllt und die Eisbecher dann von den Mitarbeitern im Haus verteilt wurden, konnten trotz Mundschutz, Mindestabstand und Schutzmaßnahmen alle Senioren selbst wählen, welche Sorten und wieviele Kugeln sie bevorzugen. Es wurde geschlemmt nach Herzenslust und die Tragik der momentan schon seit Wochen andauernden Situation wurde für kurze Zeit zur Nebensache. Aber auch das Personal wurde nicht vergessen. Jeder Mitarbeiter war dankenswerterweise von Seiten des Geschäftsführers Herrn Florian Hudetz eingeladen, sich ein original italienisches Eis aus eigener Produktion des Eiscafè Florida zu gönnen, sozusagen als kleine Auszeit in diesen stressigen Tagen. Von dieser Überraschung und der Gaumenfreude berichteten die Bewohnerinnen und Bewohner noch den ganzen Tag und waren sich einig: Das war eine tolle Idee! 

Frühling in der Frankenhöhe

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Maibaum aufstellen

30. April 2020


„Wenn der Maibaum wieder am Parkplatz steht…“

hieß es wie jedes Jahr auch in diesem kuriosen Jahr im Seniorenheim Haus Frankenhöhe. Corona hin oder her, die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich sehr darüber, dass auch bei Besuchsverbot und Ausgangsbeschränkung an dieser Tradition festgehalten wurde. Von ihren Fenstern aus beobachteten viele, wie unsere kräftigen Kollegen den Maibaum aufrichteten, natürlich mit Mindestabstand und Mundschutz. Danach wurde angegrillt. Das erste Paar Bratwürste in diesem Jahr ließen sich alle in ihren Zimmern gut schmecken. So trotzte man nicht nur dem Virus, sondern auch dem Regen, der pünktlich zu Beginn des Geschehens auch vor Ort war. Wir hoffen, das nächste Fest wieder alle draußen feiern zu können.

Besuch im TPZ Hof

im März 2020


Noch vor dem Erlass der Ausgangsbeschränkung in Bayern schafften wir es, uns mit einigen Bewohnerinnen zu einem Besuch im TPZ in Hof aufzumachen. Im Gepäck hatten wir jede Menge Plüschkatzen, die die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam gestopft, vernäht und getauft hatten. Die Hohlkörper der Plüschfreunde hatten wir vom Erlös der Adventstombola über unsere langjährigen Partner BA Spieltraum bekommen und so entstanden für die Kinder der eine Menge Kuscheltiere, die nun übergeben werden sollten.

Die Arbeit des Therapeutisch- Pädagogischen Zentrums der Lebenshilfe ist in allen Bereichen zu einem anerkannten Bestandteil der sozialen Arbeit in der Region geworden. Betreut werden Kinder und Jugendliche zwischen ca. 3 und 18 Jahren bis zum Ende der Berufsschulpflicht, die

  • entwicklungsverzögert
  • von geistiger Behinderung bedroht
  • geistig und körperlich behindert sind, unabhängig vom Schweregrad der Behinderung

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes fördern und unterstützen das TPZ die jungen Menschen bei der Eingliederung in die Gesellschaft mit dem Ziel, dass sie

  • möglichst selbständig werden
  • ihre Stärken weiterentwickeln
  • neue Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben
  • ihre Persönlichkeit entfalten

Wir besuchten die Kinder, sangen gemeinsam und bekamen danach einen geführten Rundgang durch das Gebäude. Dabei entwickelten sich schon kleine Freundschaften zwischen Jung und Alt und wir verabschiedeten uns mit dem festen Plan eines Wiedersehens.

Frankenhöhe HELAU

24. Februar 2020


Rosenmontag wird bei uns immer ein toller Tag. Während am Vormittag bereits in kleiner Runde die Narretei ihren Lauf nimmt, geht es am Nachmittag bei Faschingskrapfen und Musik von Urgestein Willi Mildner erst richtig los.

Es wurde natürlich auch in diesem Jahr wieder gelacht, getanzt und gefeiert, was das Zeug hielt. Die Mädels der sozialen Betreuung hatten sich ein tolles Programm ausgedacht, um- wider dem tierischen Ernst- den Bewohnerinnen und Bewohnern einen lustigen, bunten Faschingsnachmittag zu bescheren. Respekt, Mädels, das ist Euch gelungen!

Geburtstagskränzchen

Premiere hatte im Januar unser Geburtstagskränzchen für die Jubilare des Vormonats. So trafen sich die Geburtstagskinder des Monats Januar am 06.02.2020 sowie die des Monats Februar am 04.03.2020, um gemeinsam bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee einen entspannten Nachmittag zu verbringen. Natürlich wurde auch noch einmal nachträglich gratuliert und ein Geburtstagsständchen zum Besten gegeben.